«Ich habe die Zerstörung der Landschaft gesehen und ich kann die Schmerzen der verletzten und gequälten Olivenbäume fühlen. Mein Herz weint und trauert mit meinem Volk.»
Sumaya Naser
Unrecht – wir schauen hin
Jahrzehnte israelischer Besatzung und Militärgewalt – und noch immer müssen die Menschen für ihr Recht auf ein Leben in Freiheit kämpfen. So selbstverständlich wie Israeli haben auch Palästinenserinnen und Palästinenser das Recht auf ein menschenwürdiges, selbstbestimmtes Leben ohne Bedrohung, Erniedrigung und Vertreibung.
Die Besatzung stranguliert die palästinensische Wirtschaft. Sie macht die Vermarktung landwirtschaftlicher Produkte im Innern wie gegen aussen immer schwieriger und treibt immer mehr Familien in den wirtschaftlichen Ruin. Die Mauer – teilweise mitten durch bestes Agrarland gebaut – bindet das palästinensische Leben weiter zurück und erstickt es mehr und mehr. Der palästinensischen Bevölkerung wird buchstäblich das Wasser abgegraben.
Auf beiden Seiten existieren Vernichtungsängste, deshalb kann der Konflikt nur durch gegenseitigen Respekt, Gleichberechtigung, wirtschaftliche Perspektiven und gesicherte Existenzgrundlagen beendet werden.
Die Kampagne
Wir sind eine Gruppe, Frauen und Männer, die sich von der nahöstlichen Tragödie betroffen fühlen und sich engagieren wollen. Einzelne bauen seit Jahrzehnten an langfristigen, Grenzen überschreitenden Projekten mit, insbesondere in den Bereichen Gesundheit, Erziehung, Frauenförderung und Landwirtschaft.
Wir haben und geben Hoffnung
Wir importieren biologisches Olivenöl und die Gewürzmischung Za’tar aus Palästina und bieten diese, zusammen mit Sympathiekarten, zum Verkauf an. Mit dem Gewinn unterstützen wir Kleinbauern sowie verschiedene Hilfsprojekte in Palästina und fördern die Verständigung zwischen den am Konflikt Beteiligten.
Solidarisch verkaufen gegen 400 Freiwillige an verschiedenen Orten in der Schweiz die Produkte der Kampagne.
